Energiewende und EEG-Novelle im Südwesten

IG BCE-Pressekonferenz mit Minister Nils Schmid

Wie sich die Energiewende und die EEG-Novelle auf den Industriestandort Baden-Württemberg auswirken, hat der IG-BCE-Landesbezirk im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid erörtert. Zahlreiche Medienvertreter der teils landesweiten Presse waren anwesend.

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„Arbeitsplätze und Standorte gerade unserer energieintensiven Industrien erhalten nun, im Zuge der Neuregelung des EEG, deutlich mehr Zukunfts- und Planungssicherheit“, betonte Landesbezirksleiterin Catharina Clay. „Wir kommen aber um den nächsten Schritt nicht umher: Der Verabschiedung gemeinsamer Energieziele in Europa, die mit den nationalen Zielen in Einklang stehen“.

© SWR


Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid sieht die verabschiedete EEG-Novelle als „Durchbruch“. Die Industrieunternehmen in der „industrielle Herzkammer in Deutschland“ (Baden-Württemberg) erhielten nun „Planungssicherheit, insbesondere beim Strom, den sie aus eigenen Anlagen produzieren“. Für geplante Neuanlagen sei die Belastung „maßvoll“.

Der Minister appellierte „an alle, die ein Interesse am Industriestandort Baden-Württemberg haben, jetzt mitzumachen. Entweder man bekennt sich zum Industriestandort oder man sagt Nein und muss das dann gegenüber Wirtschaft und Arbeitsplätzen rechtfertigen“.

Die praxisnahen Erläuterungen von Betriebsräten und Unternehmensvertretern der Mineraloelraffinerie Oberrhein (Miro), der SCA Hygiene Products und der Glaswerke Schuller, wie sich die verabschiedete EEG-Novelle auf deren Unternehmen auswirkt, stieß bei den Journalisten auf großes Interesse.

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